Nanopresso Test – Espresso unterwegs mit der tragbaren Espressomaschine
Frischer Espresso überall – mein Test der Nanopresso
Wir sind wann immer es geht draußen unterwegs – egal ob im Wald, beim Wandern, auf Outdoor-Touren oder einfach nur im Park. Die Natur genießen, abschalten und Zeit draußen verbringen gehört für uns einfach dazu. Eine Sache darf dabei aber auf keinen Fall fehlen: guter Kaffee.
Gerade morgens auf einer Tour oder nach einer längeren Wanderung gibt es für mich kaum etwas Besseres als einen frisch gebrühten Espresso. Das Problem ist nur: Unterwegs hat man meistens keine Möglichkeit, sich einfach mal schnell einen guten Kaffee zu holen. Im Wald, beim Wandern oder beim Camping ist das schlicht unmöglich.
Natürlich kann man Kaffee in einer Thermoskanne mitnehmen, aber jeder, der gerne Kaffee trinkt, weiß: Kaffee, der mehrere Stunden in der Thermoskanne steht, schmeckt einfach nicht mehr so gut wie frisch gebrühter.
Genau deshalb war ich sehr gespannt auf die Nanopresso – eine tragbare Espressomaschine für unterwegs. Eine kleine Kaffeemaschine, die komplett ohne Strom funktioniert und mit der man überall einen frischen Espresso zubereiten kann – egal ob mitten im Wald, beim Camping oder auf Reisen.
Ich habe die Nanopresso in den letzten Wochen auf mehreren Outdoor-Touren getestet und möchte euch heute meine Erfahrungen damit teilen.
Nanopresso – eine kompakte Espressomaschine für unterwegs
Als ich die Nanopresso zum ersten Mal ausgepackt habe, hat mich sofort überrascht, wie kompakt und leicht das Gerät ist.
Gerade bei Outdoor-Ausrüstung zählt jedes Gramm und jeder Zentimeter im Rucksack. Umso beeindruckender ist es, dass eine komplette tragbare Espressomaschine in einem so kleinen Format daherkommt.
Hier einmal die wichtigsten technischen Daten im Überblick:
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Größe: 156 × 71 × 62 mm
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Gewicht: 336 g
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Wasserkapazität: 80 ml
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maximaler Druck: 18 Bar
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Material: Kunststoff
Die Nanopresso ist in einem dunklen Grau gehalten und wirkt auf den ersten Blick sehr hochwertig verarbeitet. Alle Teile greifen sauber ineinander und das gesamte Gerät fühlt sich stabil und durchdacht an.
Gerade bei Outdoor-Ausrüstung ist das für mich ein wichtiger Punkt, denn die Dinge werden unterwegs natürlich stärker beansprucht als zu Hause in der Küche.
Nach mehreren Anwendungen kann ich sagen: Der erste Eindruck hat sich bestätigt. Die Nanopresso wirkt robust und zuverlässig und ist definitiv für den Einsatz unterwegs geeignet.
Espresso ohne Strom – so funktioniert die Nanopresso
Die Bedienung der Nanopresso ist grundsätzlich sehr einfach, auch wenn sie auf den ersten Blick vielleicht etwas ungewohnt wirkt.
Die Zubereitung funktioniert folgendermaßen:
Zuerst wird der Filterhalter mit gemahlenem Kaffee gefüllt. Anschließend drückt man das Kaffeepulver mit der Rückseite des Löffels leicht an, sodass es gleichmäßig verteilt ist.
Danach wird der Filterhalter oben auf die Nanopresso gesetzt und fest verschraubt.
Als nächstes füllt man heißes Wasser in den Wassertank der Maschine. Das Wasser sollte möglichst heiß sein, damit der Espresso später die richtige Temperatur hat. Ich nehme dafür einfach eine Thermosflasche mit heißem Wasser mit, was sich auf Tour ohnehin anbietet.
Sobald alles zusammengeschraubt ist, wird die Nanopresso umgedreht.
Nun zieht man den Pumpknopf heraus und beginnt zu pumpen. Durch die Pumpbewegung wird Druck aufgebaut, der das heiße Wasser durch das Kaffeepulver presst – ähnlich wie bei einer klassischen Espressomaschine.
Und dann passiert der spannende Moment: Der Espresso beginnt langsam in die Tasse zu laufen.
Was mich wirklich überrascht hat: Aus so einem kleinen Gerät kommt tatsächlich ein richtig guter Espresso.
Wie schmeckt der Espresso aus der Nanopresso?
Natürlich stellt sich bei einer portablen Kaffeemaschine immer die Frage: Kann so ein kleines Gerät wirklich guten Espresso machen?
Ich war ehrlich gesagt zunächst etwas skeptisch.
Doch nach den ersten Tassen war ich wirklich positiv überrascht.
Der Espresso hat eine schöne Crema, schmeckt kräftig und aromatisch und steht dem Kaffee aus einem Vollautomaten wirklich kaum nach. Natürlich hängt das Ergebnis auch stark vom verwendeten Kaffee ab, aber grundsätzlich liefert die Nanopresso ein erstaunlich gutes Ergebnis.
Gerade draußen in der Natur schmeckt der Espresso ohnehin doppelt gut.
Es gibt kaum etwas Besseres, als nach einer Wanderung im Wald oder nach einer längeren Outdoor-Tour einen frisch gebrühten Espresso zu trinken.
Dieser Moment ist einfach etwas Besonderes – und genau dafür ist die Nanopresso perfekt geeignet.
Die Nanopresso beim Camping, Wandern und Reisen
Die Nanopresso ist nicht nur für den Wald oder Outdoor-Abenteuer geeignet. Im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass sie in vielen Situationen praktisch ist.
Zum Beispiel:
Beim Camping
Wer gerne campen geht, kennt das Problem: Oft gibt es keinen Strom und keine Kaffeemaschine. Mit der Nanopresso hat man trotzdem jederzeit frischen Espresso.
Beim Wandern
Ein Espresso auf dem Gipfel oder mitten im Wald – das hat schon etwas.
Auf Reisen
Gerade in Hotels ist der Kaffee oft nicht besonders gut. Mit einer kleinen tragbaren Espressomaschine wie der Nanopresso kann man sich jederzeit selbst einen guten Espresso machen.
Beim Picknick oder im Park
Auch bei einem entspannten Nachmittag im Park ist es schön, sich einen frischen Kaffee zuzubereiten.
Beim Angeln oder auf Roadtrips
Überall dort, wo man keinen Strom hat, kann die Nanopresso ihre Stärke ausspielen.
Vorteile der Nanopresso
Nach mehreren Wochen Nutzung haben sich für mich einige klare Vorteile herausgestellt.
Sehr kompakt und leicht
Die Nanopresso passt problemlos in jeden Rucksack.
Kein Strom notwendig
Die Espressomaschine funktioniert komplett manuell.
Hoher Druck von bis zu 18 Bar
Das sorgt für einen guten Espresso mit Crema.
Robust und gut verarbeitet
Ideal für Outdoor-Einsätze.
Schnelle Zubereitung
Mit etwas Übung dauert die Zubereitung nur wenige Minuten.
Überraschend guter Geschmack
Der Espresso kann wirklich überzeugen.
Gibt es auch Nachteile?
Ganz ohne kleine Einschränkungen kommt natürlich auch die Nanopresso nicht aus.
Der wichtigste Punkt ist, dass man heißes Wasser benötigt. Das bedeutet, dass man unterwegs entweder einen kleinen Kocher oder eine Thermosflasche mit heißem Wasser dabei haben sollte.
Für mich ist das aber kein wirklicher Nachteil, denn auf Outdoor-Touren habe ich ohnehin meistens eine Thermosflasche oder einen Campingkocher dabei.
Der Vorteil, jederzeit frischen Espresso statt abgestandenem Thermoskaffee trinken zu können, überwiegt für mich eindeutig.
Fazit – lohnt sich die Nanopresso?
Ich muss ehrlich sagen: Ich bin wirklich begeistert von der Nanopresso.
Sie ist klein, leicht, einfach zu bedienen und liefert überraschend guten Espresso. Für alle, die gerne draußen unterwegs sind und dabei nicht auf guten Kaffee verzichten möchten, ist sie eine wirklich praktische Lösung.
Mittlerweile gehört die Nanopresso bei meinen Outdoor-Touren einfach dazu. Egal ob beim Wandern, beim Camping oder auf Reisen – es ist einfach ein tolles Gefühl, sich jederzeit einen frischen Espresso zubereiten zu können.
Wer also unterwegs gerne guten Kaffee trinkt und eine kompakte Lösung sucht, sollte sich die Nanopresso definitiv einmal anschauen.
FAQ zur Nanopresso – häufige Fragen
Was ist die Nanopresso?
Die Nanopresso ist eine tragbare Espressomaschine, mit der man ohne Strom frischen Espresso zubereiten kann. Sie funktioniert manuell über eine Pumpmechanik.
Benötigt die Nanopresso Strom oder Batterien?
Nein. Die Nanopresso funktioniert komplett ohne Strom oder Batterien. Der notwendige Druck wird durch manuelles Pumpen erzeugt.
Wie viel Druck erzeugt die Nanopresso?
Die Nanopresso kann einen Druck von bis zu 18 Bar erzeugen, was dem Druck vieler klassischer Espressomaschinen entspricht.
Wie viel Wasser passt in die Nanopresso?
Der Wassertank fasst etwa 80 ml, was ideal für einen kräftigen Espresso ist.
Kann man die Nanopresso beim Camping verwenden?
Ja, die Nanopresso eignet sich besonders gut für Camping, Wandern, Reisen und alle Outdoor-Aktivitäten, bei denen kein Strom verfügbar ist.
Welche Kaffeesorte eignet sich für die Nanopresso?
Am besten funktioniert fein gemahlener Espresso-Kaffee, ähnlich wie bei einer klassischen Espressomaschine.
Wie lange dauert die Zubereitung eines Espressos?
Mit etwas Übung dauert die Zubereitung etwa 1 bis 2 Minuten.
1. April 2023 / Von Nicki
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